Tour du Mont Blanc mit dem Motorrad: Route und Tipps für Ihren Roadtrip

5 Min. LesezeitVeröffentlicht am 9 Oktober 2026

Das Dach Europas beherrscht nicht nur den Horizont. Es fasziniert alle Biker. Spüren Sie die Lust? Die Lust, den Motor vor den Gletschern aufheulen zu lassen, auf einer legendären Runde durch 3 Länder. Die Vorbereitung dieser Tour du Mont Blanc mit dem Motorrad verlangt militärische Präzision. Ist Ihr Motorrad bereit? Ist Ihr Navi geladen? Nicht so schnell. Sie brauchen eine Strategie und vor allem ein gut gelegenes Basislager! Bevor Sie losfahren, schlagen Sie Ihr Quartier auf unserem Campingplatz in Savoyen auf, dem L’Éden de la Vanoise. In Landry gelegen, ist er der ideale Ausgangspunkt für die Pässe.

Praktische Übersicht der Tour du Mont Blanc mit dem Motorrad

  • Runde um den Mont Blanc: 200 bis 250 km für die kurze Version, mit Umwegen und Pausen oft über 320 km.
  • Durch 3 Regionen: Savoyen (Frankreich), Wallis (Schweiz), Aostatal (Italien), jede mit eigenen Straßen und eigener Atmosphäre.
  • Pflichtpässe: Großer St. Bernhard, Kleiner St. Bernhard, Cormet de Roselend, Col des Montets, Col de la Forclaz.
  • Pausen und Tankstopps einplanen und auf Müdigkeit achten.
  • Navigation: TomTom-Navi oder Smartphone, idealerweise mit GPX-Datei, um der genauen Route zu folgen.

Die Route: eine legendäre Runde zwischen Frankreich, Italien und der Schweiz

Die Tour du Mont Blanc mit dem Motorrad ist keine einfache Sonntagsausfahrt. Sie ist eine Expedition. Unterwegs streifen Sie die Wolken, durchqueren tiefe Täler und steigen auf Gipfel, wo der Sauerstoff knapp wird.

Savoyen: der Startpunkt Ihres Alpenabenteuers

Betrachten Sie Savoyen bei der Planung der Tour du Mont Blanc nicht als bloße Durchgangsstation, sondern als Schlüsseletappe, die Ihre legendäre Runde einleitet! Auf diesem französischen Gebiet, oft über Chamonix oder Hochsavoyen, fühlen Sie den Puls der Alpen, nehmen die ersten Kehren und schließen die Vorbereitungen ab, bevor Sie nach Italien fahren. Hier, auf Ihrem Campingplatz in den Bergen, passen Sie Ihre Ausrüstung an die Höhe an und tanken Sprit und Landschaft.

Savoyen ist zweifellos das Tor zu den legendären Pässen.

Die klassische Mont-Blanc-Runde mit dem Motorrad

Worum geht es konkret? Um eine Runde von etwa 200 bis 250 Kilometern für die kurze Version. Doch die Realität sieht oft anders aus. Mit Verbindungsstrecken und lohnenden Umwegen zeigt Ihr Tacho oft mehr als 320 Kilometer an.

Planen Sie großzügig, denn in den Bergen sinkt der Schnitt. Rechnen Sie mit einem langen, intensiven Fahrtag, oder sogar 2, um die Landschaften ohne Zeitdruck zu genießen. Die Route durchquert 3 große Regionen:

  • Savoyen (Region Rhône-Alpes): breite Straßen und legendäre Skiorte.
  • Wallis (Schweiz): perfekter Asphalt und häufige Blitzer.
  • Aostatal (Italien): südländisches Flair, lebhafte Fahrweise und kräftiger Espresso.

Achtung: Unterschätzen Sie die Müdigkeit nicht! Diese Motorradrunde um den Mont Blanc fordert Nerven und Handgelenke.

Die Pflichtpässe dieser Tour

Die Pässe bestimmen den Rhythmus Ihrer Tour du Mont Blanc mit dem Motorrad. Sprechen wir über die St.-Bernhard-Pässe.

  • Der Große St. Bernhard ist das Dach der Reise. Er erreicht 2.469 Meter. Der Höhenunterschied ist brutal. In wenigen Kilometern geht es von den Walliser Weinbergen in eine Steinwüste. Die Straße ist auf Schweizer Seite ausgezeichnet. Auf italienischer Seite ist die Abfahrt nach Aosta in Italien eine Riesenrutsche.
  • Der Kleine St. Bernhard ist sanfter. Er ist der „Genusspass“. Die Steigung ist gleichmäßig und die Sicht perfekt. Bei der Abfahrt zurück nach Frankreich lassen Sie sich gern auf Ihrem Campingplatz für Motorradfahrer nieder, um bei einem Bier Bilanz zu ziehen (diesen Pass und 3 weitere finden Sie in unserem Artikel über Motorradtouren in Savoyen).

Weitere Pässe sind Pflicht, wenn Sie das gesamte Massiv erleben möchten, darunter der Cormet de Roselend, der Col des Montets und der Col de la Forclaz.

Unsere Navigationstipps

Sich in den Alpen verfahren? Schlechte Idee. Das Netz bricht oft ab und die Täler ähneln sich. Ein Navigationsfehler kann Sie 2 Stunden und eine Tankfüllung kosten. Die Technik ist auf dieser Tour du Mont Blanc mit dem Motorrad Ihre Verbündete.

Den Beifahrer wählen: TomTom Rider oder Smartphone?

Ein TomTom-Navi oder eine App auf dem Smartphone (wie Liberty Rider): die ewige Debatte!

  • Der TomTom Rider: robust, wasserdicht, mit Handschuhen bedienbar. Die Option für kurvige Straßen ist genial.
  • Das Smartphone: flüssig, aber Vorsicht vor Vibrationen, die Kameras beschädigen.

Achten Sie auf die Kartografie „Europa“. Die Schweiz ist nicht bei jedem Tarif im Datenroaming enthalten. Wer per 4G navigiert, zahlt kräftig. Ein TomTom-Navi mit Offline-Karten ist oft sicherer als ein Handy, das Netz sucht. Eine Investition, die sich schnell bezahlt macht!

Warum das GPX-Format nutzen?

Das GPX-Format ist eine universelle Datei mit dem exakten Verlauf Ihrer Tour du Mont Blanc. Warum? Weil Google Maps Ihnen über Autobahnen oder Mauttunnel Zeit sparen will, Sie aber die Pässe und kleinen Straßen möchten, die einen Motorrad-Roadtrip so schön machen. Der Vorteil des GPX-Formats: Es zwingt das Navi, Ihren Wegpunkten zu folgen.

Freundschaftlicher Tipp: Laden Sie Ihre Datei vorab herunter, denn in den Bergen bricht das Netz ab. Auf den Passhöhen gibt es oft kein 4G. Liegt Ihre Route in der Cloud, sitzen Sie fest.

Ein unvergesslicher Motorradtrip rund um den weißen Riesen. Sie suchen einen sicheren Platz für Ihre Honda oder Yamaha? L’Éden de la Vanoise in Landry (Label Relais Motards) empfängt Sie am Fuß der Pässe. Buchen Sie Ihren Stellplatz auf unserem Campingplatz. Die Mont-Blanc-Route wartet auf Sie!

SébastienDer Tipp von Sébastien

Reservieren Sie Ihren Platz bei uns vor der Abreise: Unser Label Relais Motards garantiert einen sicheren Stellplatz für Ihr Motorrad, ein echtes Plus nach einem Tag auf den Pässen. Und prüfen Sie vor der Abfahrt das Wetter in allen drei Ländern, ein auf französischer Seite freier Pass kann auf Schweizer oder italienischer Seite durchaus gesperrt sein.

Sébastien

Geschrieben von Sébastien - Inhaber des Campingplatzes l’Eden de la Vanoise

seit 1987Tarentaise, Vanoise, Motorrad

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